• Fantasy
    Genre (Stil)

    Fantasy – Genre

    Beim Genre Fantasy spielen die Geschichten nicht in unserer Welt oder ähneln manchmal unserer Welt. In der Fantasy–Welt sind Dinge möglich, die wir aus Märchen oder Sagen kennen oder einfach nur ausgedacht sind. Meistens kämpfen die Hauptfiguren mit oder gegen fantastische Figuren oder Tieren, kämpfen um ihr und anderer Leben oder vollbringen große Veränderungen. Oft beteiligen sich andere Figuren und bilden sich zu einer Gruppe, die der Hauptfigur folgen.

    Nach dem Genre Dystopie (Haupt–Genre Science Fiction) befinden sich die meisten Fantasy–Bücher in meinem Besitz. Es war auch ein Fantasy–Roman, der mich vor etlichen Jahren stark beflügelte und meine erste Rezension schrieben ließ. Seitdem steigt meine Anzahl an Fantasy–Büchern stetig. Am liebsten mag ich vollständig in fremde Welten abtauchen, sie sehen, riechen, fühlen zu können. Geschichten mit Magie oder Zauberer, übersinnliche Phänomene oder Vampirismus liebe ich total!

    Fantasy sind sechs Subgenre untergliedert: High Fantasy, Low Fantasy, Urban Fantasy, Dark Fantasy, Funny Fantasy und Animal Fantasy. Also von den letzten zwei Subgenre habe ich kein einziges Buch gelesen, einfach nicht mein Ding. Einige Bücher von den anderen liste ich euch hier Mal auf.

    Urban Fantasy • Kevin Hearne – Die Chronik des Eisernen Druiden
    Dark Fantasy • Brent Weeks – Schatten-Trilogie
    Ebenfalls Dark Fantasy und die beste Reihe die ich kenne: Die Herren der Unterwelt (Reihe in 14 Bänden). Ebenso wie die Angels Of The Dark (Reihe in 3 Bänden), beide geschrieben von Gena Showalter.

    Fantasy von deutschen Autoren – Top 10

    Fantasy von amerikanischen Autoren – Top Romane (ältere Buch–Reihen)

    Hier eine kleine Auswahl einiger Bücher, die in eine bestimmte Richtung gehen. Wenn ihr Bücher aus der jeweiligen Vorstellung gefallen, könnten euch die anderen ebenfalls interessieren 😉 

    Engels Romane
    Paranormal Romane
    Magie Romane

    Mehr zum Thema Genre gibt es hier und hier (Link zur Kategorie).

  • Torsten Fink,  Kritik

    Kritik: Tochter der schwarzen Stadt

    Kritik: Tochter der schwarzen Stadt

    Alena versteht es, sich durchs Leben zu mogeln. Doch als sie sich in der Stadt Terebin als uneheliche Tochter des Herzogs ausgibt, ist sie wohl zu weit gegangen. Ihr droht der Tod – es sei denn, sie willigt ein, bei einer groß angelegten Intrige die Hauptrolle zu spielen. Denn Alena ist der wahren Prinzessin wie aus dem Gesicht geschnitten und soll nun an ihrer statt einen der verhassten Skorpion-Prinzen heiraten. Doch das ist nicht die einzige Verschwörung, in die sie sich verstrickt. Und vielleicht – nur vielleicht – ist sie ja tatsächlich die Tochter des Herzogs …

    Produktinformation: Autor: Torsten Fink Verlag: Blanvalet Genre: Fantasy Erschienen: 19. Januar 2015 Seitenzahl: 512 Reihe: Link zu Amazon: Tochter der Schwarzen Stadt: Roman

    Torsten Fink gehört für mich zu den ganz Großen! Von Beginn an habe ich den Vergleich zu dem amerikanischen Autor Brent Weeks gezogen. Seine Geschichten sind ebenso tiefgründig, oft auch einfach nur eklig und teilweise mit Magie durchzogen. Ich habe Tochter der Schwarzen Stadt in nur 2 Tagen gelesen, das soll schon was heißen.

    Mit dem nun 5. Buch rund um Oramar und den „Schatten“ ist ihm wieder einmal ein Glanzstück gelungen. Alle seine Bücher waren bisher extrem charismatisch, wie beim Weeks, die nehmen sich da beide nichts. Die erschaffenen Welten funkeln hier, glitzern da, alles sehr bildhaft und lebendig. Ich liebe seinen Stil, die Intrigen am Hof, die aufgeblasenen Machthaber mit ihrem Reichtum, Töchter und Söhne des großen Skorpions, die Kriege, die Magie die vieles möglich macht, die Liebschaften, das Unmögliche … um nur einige Eckpunkte zu benennen.

    Bei Torsten Fink kann ich nie vorhersehen, was zwingend als Nächstes passieren muss. Nein, er sorgt immer für Überraschungen und unmöglichen Wendungen, durchweg! Seine Figuren, ob Hauptmann, Baron, Zauberer, Schatten, Prinz, Heiler, Köchin, Dienerin, Berater, Soldat … allen wird das Leben so unterschiedlich und detailliert eingehaucht, dass es immer ein absoluter Genuss ist, seine Geschichten zu lesen.

    Er kennt sich in der deutschen Sprache absolut aus und zelebriert dies auch in jedem einzelnen seiner Bücher. Atemberaubend wie aufregend sind alle seine Werke. Hin und wieder erscheint mir der Inhalt, der Ablauf einer Sache, zu unspektakulär. Aberrrrrrrr, der Fink schmeißt so mit Worten und perfekt geformten Sätzen um sich, dass das kaum ins Gewicht fällt.

    Fantasy von Tosten Fink kann ich nur uneingeschränkt empfehlen. Damit ich lange etwas von seinen Büchern habe, lasse ich mir meistens ein paar Monate bis Jahre zwischen den Teilen Zeit. Denn irgendwann ist nun mal Schluss mit Fink, so oft erscheint kein Buch von ihm. Der Gedanke daran lässt regelrecht mein Herz bluten. Solche Autoren dürften nie aufhören, uns mit ihren Wörtern zu verzaubern. Meine Trauer darüber verspüre ich bereits jetzt schon deutlich.

    Tochter der schwarzen Stadt in einem Satz: Düster, magisch, schillernd – das ist Torsten Fink!

    Klare Leseempfehlung von mir! 
    5 von 5 Punkte für die Story, 5 von 5 Punkte für den Stil, 5 von 5 Punkte für die Charaktere, und volle Punktzahl für den Eindruck. In der Gesamtbewertung erhält Tochter der schwarzen Stadt volle 20 Punkte!

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