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Psychothriller – wie der Name schon sagt, basiert eher auf geistig oder emotionaler Ebene. Typisch für dieses Genre ist das Erzeugen eines Thrills, also einer Spannung. Es ist ein Wechsel zwischen Anspannung und Erleichterung, was meist während des gesamten Handlungsverlaufs auftritt. Meistens geht es um die Wahrnehmung und das eigene Empfinden der Hauptfigur. Sie versucht herauszufinden, was Wahrheit und was Täuschung ist. Dabei werden Intrigen und Geheimnisse aufgedeckt, die nicht selten in Wahnsinn oder Mord enden. Manchmal ist die Hauptfigur auch selbst der Täter, kann sich jedoch, durch einen Unfall zum Beispiel, nicht an die Tat erinnern. 

Psychothriller sind ein Subgenre der Familie Thriller. Momentan lese ich sehr viele Psychothriller, wie von Ruth Ware, John Marrs (EditionM), Sebastian Fitzek und nicht zu vergessen Harlan Coben. Es ist ein bestimmter Nervenkitzel, der mich immer und immer wieder zu so einem Buch treibt. Die Spiele mit der Psyche eines Menschen und die Verstrickungen ringsherum sind hochgradig gefragt, gerade beim Bestsellerautor Sebastian Fitzek. Natürlich sind die Erwartungen entsprechend hoch, wenn man zu solch einem Buch greift. Aber es muss nicht immer Fitzek sein. Viele Schriftsteller gibt es nicht gerade in diesem Bereich, die ihr Handwerk tatsächlich verstehen. Aber wenn, dann ziehen sie mich richtig hinab!

Bild 1: Cover von dtv Verlag. Ruth Ware – Wie tief ist deine Schuld

Bild 2: Cover von dtv Verlag. Ruth Ware – Hinter diesen Türen

Bild 3: Cover von Droemer Knaur. Alex Michaelides – Die stumme Patientin

Bild 4: Cover von Fischer Verlag. S.J. Watson – Tu es. Tu es nicht.